Malita City

Team-Regelwerk

Woran sich unser Team im Umgang mit euch hält: Grundwerte, Support, Sanktionen und Beschwerden.

Öffentlicher Auszug: Abschnitte 1, 3, 4, 5 und 8. Die übrigen Abschnitte regeln interne Abläufe des Teams.

Inhalt
  1. 1.Grundwerte
  2. 3.Verhalten gegenüber Spielern
  3. 4.Support-Regeln
  4. 5.Sanktionen
  5. 8.Beschwerdemanagement
1.

Grundwerte

Die Grundwerte von MalitaCity bilden das Fundament für jede Entscheidung, jede Interaktion und jedes Handeln im Team. Sie sind nicht als Vorschläge zu verstehen. sondern als verbindliche Leitlinien, an denen sich jedes Teammitglied jederzeit orientieren muss. Regelwerke und Prozesse können sich im Laufe der Zeiten verändern, Grundwerte bleiben jedoch bestehen

Respekt

Respekt ist die Basis jeder Zusammenarbeit. Im Team wie auch gegenüber der Community wird jeder Mensch ernst genommen, unabhängig von Erfahrung, Spielzeit oder persönlicher Meinung. Respekt bedeutet nicht, allem zuzustimmen, sondern sachlich, ruhig und fair miteinander umzugehen. Beleidigungen, herabwürdigendes Verhalten oder unnötige Provokationen haben im Team keinen Platz.

Neutralität und Fairness

Jede Entscheidung muss objektiv und nachvollziehbar getroffen werden. Persönliche Beziehungen, Sympathien oder frühere Konflikte dürfen keinen Einfluss auf administrative oder supportbezogene Handlungen haben. Jeder Spieler wird gleich behandelt – unabhängig davon, ob er neu ist oder schon lange Teil der Community. Fairness bedeutet außerdem, Situationen immer vollständig zu betrachten und beide Seiten anzuhören, bevor ein Urteil gefällt wird.

Qualität vor Geschwindigkeit

Gutes Roleplay und guter Support entstehen nicht durch Schnelligkeit, sondern durch Sorgfalt. Entscheidungen werden nicht überstürzt getroffen, sondern durchdacht und begründet. Lieber dauert eine Bearbeitung etwas länger, als dass sie falsch oder unvollständig ist. Dieser Grundsatz gilt insbesondere im Support, in administrativen Entscheidungen und bei Eingriffen ins Spielgeschehen.

Verantwortung

Jedes Teammitglied trägt Verantwortung für seine Handlungen und Entscheidungen. Mit den erhaltenen Rechten geht nicht nur Kontrolle einher, sondern auch Pflichtbewusstsein. Fehler können passieren, aber sie müssen erkannt, gemeldet und korrigiert werden. Verantwortung bedeutet auch, sich aktiv einzubringen, Aufgaben ernst zu nehmen und nicht darauf zu warten, dass andere Probleme lösen.

Vertrauen

Ein funktionierendes Team basiert auf Vertrauen. Interne Informationen, Absprachen und Entscheidungen bleiben im Team und werden nicht nach außen getragen. Ebenso wird darauf vertraut, dass jedes Teammitglied seine Aufgaben gewissenhaft erfüllt.

Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wird durch zuverlässiges und konsistentes Verhalten aufgebaut und erhalten.

Kommunikation

Klare, respektvolle und ehrliche Kommunikation ist essenziell. Missverständnisse sollen frühzeitig angesprochen werden, statt sich aufzubauen. Kritik wird sachlich geäußert und ebenso sachlich angenommen.

Im Team gilt: Probleme werden intern geklärt, nicht öffentlich oder emotional eskaliert.

Diskretion

Interne Inhalte wie Logs, Entscheidungen, Diskussionen oder personenbezogene Daten sind streng vertraulich. Die Weitergabe solcher Informationen außerhalb des Teams ist untersagt und wird als schwerer Vertrauensbruch gewertet.

Lernbereitschaft

Niemand ist perfekt. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Feedback wird angenommen, reflektiert und genutzt, um sich zu verbessern. Fehler sind kein Problem, solange man daraus lernt und sie nicht wiederholt.

Konsequenz

Regeln und Entscheidungen müssen konsequent, aber angemessen angewendet werden. Inkonsistenz führt zu Unsicherheit in der Community und innerhalb des Teams. Gleichzeitig bedeutet Konsequenz nicht Härte um jeden Preis, sondern eine klare, nachvollziehbare Linie.

Zusammenfassung

Die Grundwerte von MalitaCity lassen sich in einem einfachen Prinzip vereinen:

Handle fair. Handle respektvoll. Handle verantwortlich.

Alles andere ergibt sich daraus.

3.

Verhalten gegenüber Spielern

Der Umgang mit der Community ist einer der wichtigsten Bestandteile der Teamarbeit auf MalitaCity. Jedes Teammitglied repräsentiert den Server und trägt durch sein Verhalten maßgeblich dazu bei, wie das Projekt von Spielern wahrgenommen wird.

Unabhängig davon, ob es sich um einen Supportfall, eine allgemeine Frage oder eine Beschwerde handelt, wird von jedem Teammitglied ein respektvoller, professioneller und lösungsorientierter Umgang erwartet.

§ 3.1 Freundlichkeit und Respekt

Jeder Spieler ist mit Respekt zu behandeln.

Ein höflicher Umgangston gehört unabhängig von der Situation zum Standard. Auch wenn ein Spieler ungeduldig, frustriert oder emotional reagiert, bleibt das Teammitglied stets ruhig, sachlich und professionell.

Respektloses Verhalten seitens eines Spielers rechtfertigt niemals respektloses Verhalten durch ein Teammitglied.

§ 3.2 Neutrales Auftreten

Spieler dürfen niemals bevorzugt oder benachteiligt werden.

Freundschaften, Fraktionszugehörigkeiten, Spenden, Bekanntschaften oder persönliche Meinungen dürfen keinerlei Einfluss auf Supportentscheidungen oder administrative Maßnahmen haben.

Alle Spieler besitzen dieselben Rechte und Pflichten.

§ 3.3 Geduld

Nicht jeder Spieler verfügt über dieselben Kenntnisse oder Erfahrungen.

Fragen sind verständlich zu beantworten und Probleme nachvollziehbar zu erklären. Teammitglieder sollen sich ausreichend Zeit nehmen, um Spielern zu helfen und ihnen den Sachverhalt ruhig zu erläutern.

Ungeduld oder genervtes Verhalten gegenüber Spielern ist zu vermeiden.

§ 3.4 Professionelles Auftreten

Während eines Supportgesprächs oder administrativen Eingriffs ist jederzeit professionell aufzutreten.

Dazu gehören insbesondere:

  • eine ruhige Ausdrucksweise
  • sachliche Kommunikation
  • verständliche Erklärungen
  • respektvoller Umgang
  • angemessene Wortwahl

Ironie, Provokationen oder unnötige Diskussionen sind zu unterlassen.

§ 3.5 Zuhören

Vor jeder Entscheidung sind alle Beteiligten anzuhören.

Teammitglieder dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen oder Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen treffen.

Jede Partei erhält die Möglichkeit, ihre Sicht des Sachverhalts zu schildern.

§ 3.6 Transparente Entscheidungen

Administrative Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein.

Spielern ist – sofern möglich – verständlich zu erklären, weshalb eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde.

Dabei müssen keine internen Abläufe oder vertraulichen Informationen offengelegt werden.

§ 3.7 Keine öffentlichen Diskussionen

Längere Diskussionen über Supportentscheidungen oder Sanktionen gehören nicht in öffentliche Chats oder Sprachkanäle.

Sollte weiterer Klärungsbedarf bestehen, wird das Gespräch in einem geeigneten Supportbereich fortgesetzt.

Dies dient sowohl dem Schutz der Beteiligten als auch der Übersichtlichkeit.

§ 3.8 Keine Machtdemonstration

Administrative Rechte dürfen niemals genutzt werden, um Spielern Überlegenheit zu demonstrieren oder Diskussionen durch Zwang zu beenden.

Ein Teammitglied überzeugt durch Fachwissen, Fairness und Professionalität – nicht durch seine Rechte.

§ 3.9 Keine Provokationen

Teammitglieder dürfen Spieler weder provozieren noch absichtlich reizen.

Dazu zählen unter anderem:

  • spöttische Bemerkungen
  • sarkastische Antworten
  • unnötige Kommentare
  • provozierende Aussagen
  • respektlose Gestik oder Wortwahl

Auch in schwierigen Situationen wird ein souveränes Verhalten erwartet

§ 3.10 Verhältnismäßigkeit

Nicht jeder Regelverstoß erfordert sofort die härteste Sanktion.

Teammitglieder handeln stets verhältnismäßig und orientieren sich an:

  • der Schwere des Verstoßes,
  • der Absicht des Spielers,
  • möglichen Wiederholungen sowie
  • den geltenden Serverrichtlinien.

Ziel jeder Maßnahme ist die Durchsetzung der Regeln und nicht die Bestrafung um ihrer selbst willen.

§ 3.11 Hilfsbereitschaft

Spieler sollen sich jederzeit ernst genommen fühlen.

Kann ein Problem nicht unmittelbar gelöst werden, informiert das Teammitglied den Spieler transparent über das weitere Vorgehen oder verweist an die zuständige Stelle.

Ein unbeantwortetes Anliegen ohne Rückmeldung ist zu vermeiden.

§ 3.12 Datenschutz und Vertraulichkeit

Persönliche Informationen, Supportfälle oder interne Erkenntnisse dürfen nicht an unbeteiligte Spieler weitergegeben werden.

Supportgespräche sind grundsätzlich vertraulich zu behandeln.

§ 3.13 Konfliktvermeidung

Sollte ein Gespräch emotional werden oder zu eskalieren drohen, bewahrt das Teammitglied Ruhe und versucht die Situation zu deeskalieren.

Ist eine sachliche Kommunikation nicht mehr möglich, kann das Gespräch vorübergehend beendet oder an ein anderes Teammitglied übergeben werden.

§ 3.14 Gleichbehandlung neuer und erfahrener Spieler

Neue Spieler genießen dieselbe Unterstützung wie langjährige Mitglieder der Community.

Gerade neue Spieler benötigen häufig Orientierung. Teammitglieder sollen ihnen den Einstieg erleichtern und Fragen geduldig beantworten, ohne sie aufgrund mangelnder Erfahrung herabzusetzen.

§ 3.15 Vorbildfunktion

Jedes Verhalten eines Teammitglieds prägt das Bild von MalitaCity.

Freundlichkeit, Kompetenz, Geduld und Professionalität sollen daher jederzeit sichtbar sein. Ziel ist es, dass sich jeder Spieler – unabhängig vom Ausgang eines Supportfalls – fair behandelt fühlt und nachvollziehen kann, warum eine Entscheidung getroffen wurde.

Ein respektvoller Umgang stärkt das Vertrauen in das Team und trägt wesentlich zu einer langfristig positiven Community bei.

4.

Support-Regeln

Der Support ist eine der wichtigsten Aufgaben des Teams von MalitaCity. Er dient nicht nur dazu, Probleme zu lösen, sondern auch das Vertrauen der Community in das Projekt zu stärken. Jeder Supportfall ist individuell zu betrachten und mit der notwendigen Sorgfalt, Neutralität und Professionalität zu bearbeiten.

Ziel eines jeden Supports ist es, eine faire, nachvollziehbare und regelkonforme Lösung zu finden.

§ 4.1 Grundsatz des Supports

Jeder Supportfall ist ernst zu nehmen und gewissenhaft zu bearbeiten.

Teammitglieder handeln stets objektiv, respektvoll und lösungsorientiert. Persönliche Meinungen oder Vermutungen dürfen Entscheidungen nicht beeinflussen.

§ 4.2 Priorisierung

Supportfälle werden grundsätzlich nach Dringlichkeit bearbeitet.

Fälle, welche den Spielbetrieb erheblich beeinträchtigen oder mehrere Spieler betreffen, können gegenüber allgemeinen Anfragen priorisiert werden.

Die Priorisierung erfolgt ausschließlich durch das zuständige Teammitglied oder eine höhere Teaminstanz.

§ 4.3 Neutralität

Vor einer Entscheidung sind alle beteiligten Parteien anzuhören.

Jeder Spieler erhält die Möglichkeit, seine Sicht des Sachverhalts zu schildern. Entscheidungen dürfen niemals getroffen werden, ohne den Fall vollständig geprüft zu haben.

§ 4.4 Beweispflicht

Soweit möglich, sind Entscheidungen auf nachvollziehbare Beweise zu stützen.

Als Beweismittel gelten unter anderem:

  • Videoaufnahmen
  • Screenshots
  • Serverlogs
  • Discord-Nachrichten
  • weitere nachvollziehbare Nachweise

Reine Vermutungen oder unbegründete Anschuldigungen reichen für Sanktionen grundsätzlich nicht aus.

§ 4.5 Sorgfalt

Supportfälle dürfen nicht unter Zeitdruck oberflächlich bearbeitet werden.

Es ist wichtiger, eine richtige Entscheidung zu treffen als eine schnelle.

Im Zweifel ist ausreichend Zeit für die Prüfung des Sachverhalts einzuplanen.

§ 4.6 Dokumentation

Relevante Supportfälle sind entsprechend der internen Vorgaben zu dokumentieren.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Verwarnungen
  • Banns
  • Erstattungen
  • schwerwiegende Regelverstöße
  • außergewöhnliche Entscheidungen

Die Dokumentation dient der Nachvollziehbarkeit sowie einer einheitlichen Bearbeitung zukünftiger Fälle.

§ 4.7 Rücksprache

Bestehen Unsicherheiten bezüglich einer Entscheidung, ist unverzüglich Rücksprache mit einem höherrangigen Teammitglied oder der Projektleitung zu halten.

Es ist ausdrücklich erwünscht, Fragen zu stellen, bevor eine möglicherweise falsche Entscheidung getroffen wird.

§ 4.8 Befangenheit

Ist ein Teammitglied selbst am Sachverhalt beteiligt oder besteht eine persönliche Beziehung zu einer beteiligten Partei, darf der Supportfall nicht eigenständig bearbeitet werden.

In diesem Fall übernimmt ein anderes Teammitglied den Support.

Beispiele für eine Befangenheit sind unter anderem die eigene Beteiligung an der Situation, Freundschaft, Feindschaft oder andere persönliche Beziehungen zu den betroffenen Personen.

§ 4.9 Kommunikation

Während eines Supportgesprächs ist stets höflich, verständlich und sachlich zu kommunizieren.

Spieler sollen ausreichend Gelegenheit erhalten, ihre Situation zu schildern.

Unterbrechungen, Diskussionen oder Provokationen durch Teammitglieder sind zu vermeiden.

§ 4.10 Ruhe bewahren

Auch in schwierigen oder emotionalen Situationen ist ein ruhiges und professionelles Auftreten verpflichtend.

Provokationen, Beleidigungen oder unangemessenes Verhalten von Spielern dürfen niemals zu einer emotionalen Reaktion des Teammitglieds führen.

§ 4.11 Transparenz

Entscheidungen sollen den betroffenen Spielern nachvollziehbar erklärt werden.

Dabei sind ausschließlich die für den Fall relevanten Informationen mitzuteilen.

Interne Teamentscheidungen, vertrauliche Informationen oder personenbezogene Daten dürfen nicht offengelegt werden.

§ 4.12 Keine Diskussion über Sanktionen

Wurde eine endgültige Entscheidung getroffen und ausreichend begründet, ist diese zu akzeptieren.

Längere Grundsatzdiskussionen oder wiederholte Debatten über bereits entschiedene Fälle sind zu beenden.

Sollte ein Spieler mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, ist auf die vorgesehenen Beschwerdewege hinzuweisen.

§ 4.13 Eigenständigkeit

Supportfälle sind grundsätzlich eigenständig zu bearbeiten.

Kann ein Fall jedoch nicht sicher beurteilt werden oder überschreitet die eigene Entscheidungsbefugnis, ist dieser an ein zuständiges Teammitglied weiterzugeben.

Eigenmächtige Entscheidungen außerhalb der eigenen Kompetenzen sind unzulässig.

§ 4.14 Vertraulichkeit

Alle Informationen, die während eines Supportfalls bekannt werden, sind vertraulich zu behandeln.

Dies gilt insbesondere für:

  • persönliche Daten
  • interne Logs
  • Gesprächsinhalte
  • Beweismaterial
  • Teamentscheidungen

Eine Weitergabe an unbeteiligte Personen ist untersagt.

§ 4.15 Ziel des Supports

Der Support dient nicht dazu, Spieler zu bestrafen oder Diskussionen zu gewinnen.

Das oberste Ziel besteht darin, Probleme fair, objektiv und nachhaltig zu lösen sowie einen geregelten und störungsfreien Serverbetrieb sicherzustellen.

Jeder Spieler soll den Support mit dem Gefühl verlassen, respektvoll behandelt worden zu sein – unabhängig davon, wie die Entscheidung letztlich ausfällt.

§ 4.16 Richtzeiten

Um die vollständige Zufriedenstellung unserer Spieler sicherzustellen, hat der Support schnell erledigt zu werden.

Die folgenden Zeiten sind grundsätzlich Richtzeiten. Sollte ein Support länger gehen, dann wird dies mit keinerlei Sanktionen geahndet.

Dauer eines Supports ⇔ 3 Minuten

Dauer der Wartezeit einer Person im Warteraum ⇔ 5 Minuten

Dauer der Wartezeit in der Weiterleitung ⇔ 5 Minuten

5.

Sanktionen

Sanktionen dienen dem Schutz der Community sowie der Durchsetzung der Serverregeln. Sie sollen regelwidriges Verhalten unterbinden, zukünftige Verstöße verhindern und zu einem fairen Miteinander auf MalitaCity beitragen.

Jede Sanktion ist mit der notwendigen Sorgfalt zu verhängen. Entscheidungen müssen nachvollziehbar, verhältnismäßig und auf Grundlage der geltenden Serverregeln erfolgen. Persönliche Meinungen oder Emotionen dürfen dabei keine Rolle spielen.

Das Ziel einer Sanktion ist nicht die Bestrafung eines Spielers, sondern die Wiederherstellung eines regelkonformen Serverbetriebs.

§ 5.1 Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

Jede Sanktion muss der Schwere des Verstoßes angemessen sein.

Bei der Entscheidung sind unter anderem folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Art und Schwere des Regelverstoßes
  • Vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln
  • Einsicht und Verhalten des Spielers
  • Vorstrafen oder wiederholte Verstöße
  • Auswirkungen auf andere Spieler oder den Server

Unverhältnismäßig harte oder unangemessen milde Sanktionen sind zu vermeiden.

§ 5.2 Gleichbehandlung

Alle Spieler werden nach denselben Maßstäben behandelt.

Spenden, Bekanntschaften, Fraktionszugehörigkeiten oder persönliche Beziehungen dürfen keinerlei Einfluss auf die Art oder Höhe einer Sanktion haben.

§ 5.3 Verwarnungen

Eine Verwarnung dient dazu, einen Spieler auf einen Regelverstoß aufmerksam zu machen und ihm die Möglichkeit zu geben, sein Verhalten zu verbessern.

Verwarnungen kommen insbesondere bei erstmaligen oder geringfügigen Regelverstößen in Betracht.

Bei wiederholten Verstößen können strengere Maßnahmen folgen.

§ 5.4 Temporäre Sanktionen

Bei schwerwiegenderen oder wiederholten Regelverstößen können zeitlich begrenzte Sanktionen ausgesprochen werden.

Hierzu zählen beispielsweise:

  • temporäre Ausschlüsse vom Server
  • zeitlich begrenzte Kommunikationssperren
  • andere durch die Projektleitung festgelegte Maßnahmen

Die Dauer einer Sanktion richtet sich nach der Schwere des Verstoßes.

§ 5.5 Permanente Sanktionen

Ein permanenter Ausschluss ist die schwerste Form einer Sanktion.

Er kommt insbesondere bei schwerwiegenden oder vorsätzlichen Verstößen in Betracht.

Ein permanenter Ausschluss sollte stets gut begründet und dokumentiert werden.

§ 5.6 Dokumentationspflicht

Jede schwerwiegende Sanktion ist entsprechend der internen Vorgaben zu dokumentieren.

Eine vollständige Dokumentation gewährleistet Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

§ 5.7 Beweislage

Sanktionen dürfen grundsätzlich nur auf Grundlage ausreichender Beweise ausgesprochen werden.

Bestehen erhebliche Zweifel am Sachverhalt, ist zugunsten einer sorgfältigen Prüfung zu entscheiden.

§ 5.8 Rücksprache bei schwerwiegenden Entscheidungen

Bei besonders schweren oder außergewöhnlichen Fällen ist vor der Sanktion Rücksprache mit einem höherrangigen Teammitglied oder der Projektleitung zu halten.

Dies gilt insbesondere bei:

  • permanenten Ausschlüssen
  • außergewöhnlich langen Sperren
  • Fällen mit erheblicher Tragweite für die Community
  • Unsicherheiten bezüglich der Regelauslegung

§ 5.9 Respektvoller Umgang

Auch während der Aussprache einer Sanktion bleibt der Umgang mit dem Spieler respektvoll.

Provokationen, Diskussionen oder persönliche Kommentare sind zu vermeiden.

Die Sanktion wird sachlich erklärt und nachvollziehbar begründet.

§ 5.10 Keine Sanktionen aus Emotionen

Sanktionen dürfen niemals aus Wut, Frustration oder persönlichen Konflikten heraus ausgesprochen werden.

Sollte sich ein Teammitglied emotional nicht in der Lage fühlen, einen Fall objektiv zu beurteilen, ist dieser an ein anderes Teammitglied abzugeben.

§ 5.11 Teaminterne Entscheidungsbefugnisse

Jedes Teammitglied darf ausschließlich Sanktionen verhängen, für die es gemäß seiner Position autorisiert ist.

Sanktionen außerhalb der eigenen Befugnisse dürfen nicht eigenmächtig ausgesprochen werden.

§ 5.12 Nachträgliche Überprüfung

Sanktionen können durch höherrangige Teammitglieder oder die Projektleitung überprüft werden.

Sollte sich herausstellen, dass eine Entscheidung fehlerhaft oder auf unvollständigen Informationen beruhte, kann sie angepasst oder aufgehoben werden.

Eine Korrektur dient der Fairness und ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines professionellen Umgangs mit Fehlern.

§ 5.13 Missbrauch von Sanktionen

Das bewusste Aussprechen ungerechtfertigter Sanktionen stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Teamregeln dar.

Der Missbrauch administrativer Befugnisse kann teaminterne Konsequenzen bis hin zum Ausschluss aus dem Team nach sich ziehen.

8.

Beschwerdemanagement

Ein transparentes und faires Beschwerdemanagement ist ein wichtiger Bestandteil einer professionellen Teamstruktur. Beschwerden bieten die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen, Missverständnisse aufzuklären und die Qualität des Teams kontinuierlich zu verbessern.

Jede Beschwerde ist ernst zu nehmen und objektiv zu bearbeiten. Ziel ist es nicht, Schuldige zu suchen, sondern eine faire und nachvollziehbare Lösung im Sinne des Projekts und der Community zu finden.

§ 8.1 Grundsatz

Jeder Spieler hat das Recht, eine Beschwerde gegen eine Entscheidung oder das Verhalten eines Teammitglieds einzureichen.

Beschwerden werden unabhängig von der betroffenen Person geprüft und ohne Vorurteile bearbeitet.

§ 8.2 Sachlichkeit

Beschwerden sind stets respektvoll und sachlich zu behandeln.

Sowohl das beschwerdeführende Mitglied als auch das betroffene Teammitglied erhalten die Möglichkeit, ihre Sicht des Sachverhalts vollständig darzulegen.

Persönliche Angriffe oder Vorverurteilungen sind zu vermeiden.

§ 8.3 Unabhängige Bearbeitung

Eine Beschwerde darf nicht von dem Teammitglied bearbeitet werden, gegen das sie sich richtet.

Die Bearbeitung erfolgt durch eine neutrale und befugte Teaminstanz. Bei Beschwerden gegen Mitglieder der Teamverwaltung oder höherer Instanzen entscheidet die nächsthöhere zuständige Stelle.

§ 8.4 Prüfung des Sachverhalts

Vor einer Entscheidung sind alle relevanten Informationen zu prüfen.

Hierzu können unter anderem herangezogen werden:

  • Supportprotokolle
  • Serverlogs
  • Screenshots
  • Videoaufnahmen
  • Discord-Nachrichten
  • Aussagen beteiligter Personen

Entscheidungen dürfen ausschließlich auf nachvollziehbaren Tatsachen beruhen.

§ 8.5 Vertraulichkeit

Beschwerden werden vertraulich behandelt.

Informationen aus laufenden Beschwerdeverfahren dürfen ausschließlich an beteiligte oder befugte Personen weitergegeben werden.

Öffentliche Diskussionen über laufende Beschwerden sind zu unterlassen.

§ 8.6 Kommunikation

Alle Beteiligten sind respektvoll und professionell zu behandeln.

Während eines Beschwerdeverfahrens ist ein ruhiger und sachlicher Umgangston zu wahren. Emotionale oder provozierende Diskussionen sind zu vermeiden.

§ 8.7 Dokumentation

Beschwerden sowie deren Bearbeitung sind entsprechend der internen Vorgaben zu dokumentieren.

Die Dokumentation dient der Nachvollziehbarkeit, einer einheitlichen Bearbeitung sowie der Qualitätssicherung innerhalb des Teams.

§ 8.8 Entscheidungen

Nach Abschluss der Prüfung wird eine Entscheidung auf Grundlage der vorliegenden Informationen getroffen.

Diese Entscheidung ist den betroffenen Personen nachvollziehbar mitzuteilen, sofern dadurch keine vertraulichen Informationen offengelegt werden.

§ 8.9 Maßnahmen

Ergibt die Prüfung, dass ein Fehler oder Regelverstoß vorliegt, können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Hierzu zählen unter anderem:

  • persönliche Rücksprache
  • Schulung oder Nachbesprechung
  • Verwarnung
  • Einschränkung von Teamrechten
  • Suspendierung
  • Ausschluss aus dem Team

Die gewählte Maßnahme richtet sich nach der Schwere des festgestellten Verstoßes.

§ 8.10 Schutz vor Missbrauch

Das Beschwerdesystem dient der Verbesserung des Projekts und darf nicht missbraucht werden.

Vorsätzlich falsche Anschuldigungen, bewusst erfundene Beschwerden oder der Versuch, Teammitglieder durch unbegründete Vorwürfe zu schädigen, können selbst Konsequenzen nach sich ziehen.

§ 8.11 Lern- und Verbesserungsprozess

Beschwerden sind nicht ausschließlich negativ zu betrachten.

Sie bieten die Möglichkeit, interne Abläufe zu hinterfragen, Fehler zu erkennen und die Qualität des Teams kontinuierlich zu verbessern.

Eine berechtigte Beschwerde soll daher stets als Chance zur Weiterentwicklung verstanden werden.

§ 8.12 Grundsatz der Fairness

Jede Beschwerde wird unabhängig von Rang, Bekanntheit oder persönlicher Beziehung nach denselben Grundsätzen geprüft.

Objektivität, Transparenz und Fairness stehen dabei jederzeit im Vordergrund und bilden die Grundlage eines vertrauenswürdigen Beschwerdemanagements auf MalitaCity.